Prof. Dr. med.
Abolghassem Sepehrnia

Hirntumoren

Die hirneigenen Tumore sind grob in zwei Kategorien unterteilt. Gutartige und nicht Gutartige. Die Astrocytome Grad2 und Spongioblastome sowie Oligodendrogliome Grad 2 nach WHO und die sich hieraus ergebenden Mischtumoren (Oligoastrocytome etc.) gehören zur ersten Kategorie.Eine besondere Gruppe bilden hier die Astrocytome des Thalamisch-Hypothalamischen Systems und des Chiasmatisch-Hypothalamischen Systems. Astrocytome Grad 3 und 4 (Gliobalstome) sind nicht Gutartige hirneigene Tumoren, ebenso Gliosarcome. Ependymome, Ependymoblastome und Subependymome werden nach WHO Einteilung unterschiedlich beurteilt. Nicht hirneigene Tumoren können im Hirnkammersystem (Ventrikel-System) als Plexuspapilom oder Kolloidzyste zur Liquorzirkulationsstörung und Hirndruck führen.Tumoren des Pinealis (Pinealome0, Pineozytome, und Pineoblastome können radikal und damit kurativ behandelt werden. Absiedlungen (Metastasen), primäre Lymphome und Epidermoide können das Bild eines Hirntumors kupieren. Die mikrochirurgische Resektion dieser Tumoren, abhängig von der Dignität und Lage des Tumors ist bei einigen Tumoren kurativ bei andere lebensverlängernd oder der erste Schritt in der nachfolgenden Therapie (Chemo, Strahlen).

Die Anwendung moderner Methoden der Tumor-Erkennung (Anfärben des Tumors ALA) sind wertvolle Hilfen zur Optimierung des Operationsergebnisses.

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Prof. Dr. med. Sepehrnia
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