Prof. Dr. med.
Abolghassem Sepehrnia

Pädiatrische Neurochirurgie

Die Pädiatrische Neurochirurgie beinhaltet die Behandlung Kindlicher Hirntumore, Missbildungen, Fehlbildungen und Traumen. Dabei ist insbesondere zu bedenken, dass sich diese Therapie von der der Erwachsenen Behandlung unterscheidet.Kein Kind ist zu jung, um nicht einen Hirntumor zu beherbergen. So sind manche Tumoren möglicherweise bereits bei der Geburt vorhanden und werden erst später erkannt. Häufig führt eine Hirndrucksymptomatik zur Diagnose Stellung bei Säuglingen und Kleinkinder.Typische kindliche Hirntumoren können sowohl gut oder nicht gutartig sein. Spongioblastome des Kleinhirns, Craniopharyngeome, Astrocytome, Pinealome sind gutartig und zumeist heilbar. Einige Hirnstammgliome und Astrocytome des Chiasmatisch-Hypothalamischen-Systems sind ebenso der mikrochirurgischen Behandlung zugänglich. Medulloblastome oder Germinome, bedürfen ausser der Mikroschirurgischen Therapie, der Nachbehandlung. Hier, und auch sonst in der Behandlung kindlicher Erkrankungen, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit die Grundlage für die erfolgreiche Therapie.

Andere kindliche Hirntumoren wie Ependymome sind, abhängig von ihrer anatomischen Lage und Dignität, mikrochirurgisch gut zu behandeln. Miss- und Fehlbildungen wie Craniosynostose, Meningocelen und Tethered-Cord sind frühzeitig, bei Auftreten der ersten Symptome operativ zu korrigieren.

Der kindliche Hydrozephalus muss rasch durch eine Ableitungoperation behandelt werden, um möglichst jeder weiteren Hirnschädigung vorzubeugen.

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Prof. Dr. med. Sepehrnia
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